Geburtstag05. Mai 1989
HerkunftTappahannock, Virginia
KinderRoyalty Brown
ElternClinton Brown und Joyce Hawkins
Bürgerlicher NameChristopher Maurice Brown
BerufSänger, Komponist, Model, Schauspieler
Größe1,85 Meter
SternzeichenStier

Infos zu Chris Brown

Wenn man seinen Namen hört, denkt man entweder an all seine erfolgreichen Hits, oder daran, dass der Bad Boy seine damalige Freundin Rihanna krankenhausreif geschlagen hat: Bei Chris Brown geht’s immer auf und ab.

 

Chris Browns Vergangenheit

Christopher Maurice Brown wurde am 5. Mai 1989 in Tappahannock, Virginia, geboren. Sein Vater ist Justizvollzugsbeamter, seine Mutter früher Leiterin einer Kindertagesstätte. Brown war erst sechs Jahre alt, als seine Eltern sich voneinander trennten. Keine leichte Zeit für den Musiker, weil der neue Freund seiner Mutter gewalttätig war. Es hatte ihn als Kind „entsetzt“, sagt Chris Brown heute. Bis 2005 besuchte Brown die Essex High School, bis er irgendwann – wie viele andere Stars, die jung berühmt werden, Privatunterricht bekam.

 

Wie wurde der Sänger entdeckt?

Brown interessierte sich schon immer für Musik, seine Inspiration ist Usher, obwohl er mit den Liedern von Stevie Wonder und Michael Jackson aufgewachsen ist. Bereits 2002, also im zarten Alter von 13, wurde der Sänger von dem Musikproduzenten „Hitmission Records“ entdeckt – und das bei der Tankstelle seines Vaters! Ihm wurde zu Gesangsunterricht verholfen, und da der Musikproduzent Lamont Fleming Kontakte zu New York City pflegte, konnte er einfädeln, dass mehrere Labels Browns Demoaufnahmen zugeschickt bekommen haben. Brown entschied sich für „Jive Records“, mit der Begründung, dass dieses Label große Künstler wie Justin Timberlake und Britney Spears rausgebracht hat und damit beweisen konnte, dass sie für ihre langlebigen Karrieren bekannt sind.

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Chris Browns Durchbruch

In weniger als acht Wochen konnte Brown, nachdem er seinen ersten Plattenvertrag unterschrieben hat, sein Debütalbum und die Single „Run it“ veröffentlichen – und damit wurde Chris Brown der erste männliche Künstler nach Montell Jordan, der mit einer Debütsingle sofort Platz eins der US-amerikanischen Charts erreichte. Das Lied war aber auch in Deutschland und in England erfolgreich, sein erstes Studioalbum wurde sogar bei den Grammy Awards 2007 in der Kategorie „Best Contemporary R&B Album“ nominiert, doch leider ging der Sänger leer aus. Dafür konnte er bei den Billboard Music Awards den Preis als bester neuer Künstler gewinnen, genauso wie „Artist of the Year“ und „Male Artist of the Year“.

 

Es geht bergauf für Chris Brown

Chris Brown konnte erst wieder mit der Single „Kiss Kiss“ an seinem Erfolg anknüpfen, da das Lied wieder ein Nummer-eins-Hit wurde. Kommerzielle Erfolge waren auch die Lieder „Forever“ und „With You“. Danach war der Sänger war bei zahlreichen Kollaborationen dabei – so hat er zusammen mit der Gewinnerin der sechsten Staffel von American Idol, Jordin Sparks, das Lied „No Air“ gesungen, welches Platz zehn in Deutschland und Platz drei in den USA erreichen konnte. Es folgten jede Menge Nominierungen und Auszeichnungen, Brown war nun endgültig in der Musikbranche etabliert, doch würde der Sänger mit einem harten Rückschlag zu kämpfen haben…

 

Skandal: Chris Brown schlägt Rihanna krankenhausreif!

Zwei Jahre lang war Chris Brown mit der erfolgreichen Sängerin Rihanna liiert, die erst als Traumpaar der Musikbranche galten, bevor die beiden sich nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung getrennt hatten – Brown hatte seine Freundin nämlich so verprügelt, dass Rihannas Gesicht mit blauen Flecken und Platzwunden übersät war. Als die Bilder mit ihren schlimmen Verletzungen an die Öffentlichkeit kamen, war die ganze Welt schockiert, und Brown wurde aufgrund Körperverletzung verklagt. Trotzdem konnte er nach einem Deal mit dem Richter einer Haftstrafe entgehen, wurde aber zu fünf Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt, zu Sozialstunden und zu einem Anti-Aggressionsprogramm geschickt. Rihanna durfte er vorerst nicht mehr nahe kommen, eine faire Strafe, so betonte die Sängerin.

 

Die Karriere stockt

Nach dem Skandal um seine Ex-Freundin musste Brown eine Auszeit nehmen, kehrte aber mit der Single „I Can Transform Ya“ zurück. Sein Album verkaufte sich nicht so gut wie seine Vorgänger, was offensichtlich mit dem Vorfall um Rihanna zutun hat. Erst mit „Beautiful People“ konnte er wieder an die Spitze der Charts klettern, „Yeah 3x“ und „Next 2 You“, ein Lied mit Teenieschwarm Justin Bieber, waren ebenfalls erfolgreich und wurden in den Charts platziert. 2011 gewann Brown – nach ganzen elf Nominierungen – endlich seinen ersten Grammy. Es wirkte so, als hätte der Sänger sich von seinem Skandal distanziert und seine Fans, die Öffentlichkeit und sogar Rihanna ihm vergeben. Für viele stellt Rihanna ein Vorbild gegen Gewalt dar, doch wurde sie kritisiert, nachdem sich die beiden Jahre später wieder annäherten und Gerüchte eines Liebes-Comebacks auftauchten. Aber die Gerüchte blieben nur Gerüchte.

Wenn nicht Rihanna, wer dann?

Die meisten haben seine Beziehung und dramatische Trennung mit Rihanna verfolgt, doch datete der Sänger auch Karrueche Tran, Blair Pena, Karizma Ramir und noch viele andere Frauen. Mit Nia Guzman hat er sogar eine Tochter namens Royalty, und seine kleine Prinzessin ist oft auf seinen Social Media Account vertreten.

 

Sänger und Schauspieler

Brown ist aber nicht nur Sänger, sondern auch als Schauspieler tätig. Bereits 2007 war er in zahlreichen Fernsehsendungen oder Filmen zu sehen, außerdem wurde mit seinem zweiten Studioalbum die Dokumentation „Chris Brown: Journey to Africa“ veröffentlicht. Andere Filme sind „Stomp the Yard“, Takers“ sowie die Kömodie „Think Like a Man“.