„Roseanne“ abgesetzt: Gibt es für den Cast dennoch Geld?

Sie pochen auf ihre Verträge

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Der Cast von „Roseanne“ soll darauf bestehen, für die 11. Staffel bezahlt zu werden, obwohl es diese nicht geben wird | PRPhotos.com

Nach einem rassistischen Tweet der Hauptdarstellerin hat sich der Sender ABC dazu entschlossen, das „Roseanne“ Reboot nach nur einer Staffel abzusetzen. Doch wie geht es jetzt für Cast und Crew weiter? Sie haben ihre Verträge schließlich unterzeichnet und fest mit einer weiteren Staffel gerechnet, die im Herbst an den Start gegangen wäre.

Wie ,The Hollywood Reporter‘ durch eine Recherche erfahren hat, konnten Sara Gilbert, Laurie Metcalf und John Goodman neue Deals für die 11. Staffel aushandeln, die ihnen jeweils $350.000 pro Episode eingebracht hätten, was einem Anstieg der Gage um $100.000 Dollar entspricht.

Glaubt man Experten, könnten sich die Darsteller einen Anwalt nehmen, um ihre Gagen einzuklagen. Schließlich haben sie keine Schuld daran, dass ABC seinen Teil des Deals – eine neue Staffel – nicht eingehalten hat. Was die Drehbuchautoren angeht, verhält es sich ähnlich. Zwar haben sich nur einige von ihnen vertraglich zusichern lassen, für eine Mindestanzahl an Episoden bezahlt zu werden, doch sie alle lehnten Jobangebote ab, um an „Roseanne“ mitzuwirken.