Leah Remini verklagt Scientology auf $1,5 Millionen Schadensersatz

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Leah Remini liegt seit Jahren im Clinch mit Scientology | Keadrick D. Washington / PR Photos

Zwischen Leah Remini und Scientology liegt eine Menge verbrannte Erde. Dass daraus wieder heller Mutterboden wird, ist kaum zu erwarten, denn jetzt geht der Ringkampf beider Seiten in eine neue Runde. Die Schauspielerin verklagt die Sekte nämlich auf Schadensersatz. Aus welchem Grund, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen.

Am 29. November startet die neue Doku-Serie „Leah Remini: Scientology and the Aftermath“ im amerikanischen Fernsehen. Die Sekte wollte nach Angaben des Enthüllungsbloggers Tony Ortega die Ausstrahlung der Show verhindern.

In einem siebenseitigen Schreiben an die Chefin des Senders A&E, Nancy Dubuc, warf die Scientology-Sprecherin Karin Pouw Remini vor, den Sektenführer David Miscavige und dessen Frau Shelly zu stalken. Außerdem sei sie eine „ehemalige Schauspielerin“ und eine „verwöhnte Diva“. Es folgte ein Schlagabtausch der Anwälte.

Remini fordert nun angeblich $1,5 Millionen Entschädigung für den Schaden an ihrer Reputation und das Einmischen in ihren Vertrag mit A&E. Scientology-Anwalt Gary S. Soter erwiderte, dass die „Kirche“ keinen müden Dollar zahlen wird.

In einem neuen Interview in der ‚Today Show‘ sagte Leah Remini, dass es nicht leicht war, auszusteigen. „Du lässt alles zurück, was du kennst. Du gibst dein ganzes Leben auf, weil das Voraussetzung ist, ein Scientologe zu sein. Und dann verlierst du deine Familie, weil die meisten deiner Familienmitglieder und Freunde Scientologen sind.“

„Ich bin kein großer Fan von Tyrannen. Das ist ein Teil von mir und ich war eine Kämpferin innerhalb der Kirche, so wie sie es mir beibrachten. Also werde ich meinen Kampf fortsetzen. Allerdings stehe ich nun auf der richtigen Seite. Ich sende eine Message in die Welt hinaus, dass ich mich nicht zurücklehnen und das zulassen werde. Die Kirche hat Regeln, wie mit ihren Feinden umzugehen ist, und sie verfolgen sie.“