Jim Carrey zerpflückt Klage von Cathriona Whites Mutter

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Jim Carrey setzte sich nun vor Gericht gegen eine Klage zur Wehr | Robin Wong / PR Photos

Jim Carrey will sich nicht die Schuld für den Selbstmord seiner Freundin Cathriona White in die Schuhe schieben lassen. Im Oktober zog ihre Mutter vor Gericht und verklagte den Schauspieler. Sie warf ihm vor, Cathriona wissentlich mit drei sexuell übertragbaren Krankheiten angesteckt und die Sache dann unter den Teppich gekehrt zu haben.

Kurz nach Bekanntwerden der Klage veröffentlichte Carrey ein Statement, doch nun ging er einen Schritt weiter, indem er vor Gericht auf die Vorwürfe einging. Sein Ziel ist es, dass „zahlreiche irrelevante, falsche und ungenaue“ Anschuldigungen aus der Klage gestrichen werden.

Der Schauspieler wirft Brigid Sweetman vor, dass es ihr nur darum geht, Geld aus dem Selbstmord ihrer Tochter zu ziehen, mit der sie schon seit Langem zerstritten war. Außerdem fügte er hinzu, dass sich seine Freundin dazu entschieden hat, „ihr eigenes Leben 2015 am dritten Todestag ihres geliebten Vaters zu beenden“.

„Diese falschen, irrelevanten und ungenauen Anschuldigungen wurden nur eingebracht, um Carrey zu belästigen, bloßzustellen und zu demütigen und ihn so zu einer unverdienten Einigung zu zwingen und sollten komplett gestrichen werden.“

Cathriona White wurde am 28. September 2015 von Freunden tot in ihrer Wohnung in Los Angeles aufgefunden. Die Autopsie ergab, dass die junge Frau an einer Überdosis Propranolol, Zolpidem, Oxycodon und Oxymorphone verstarb. In seiner Antwort auf die Klage versicherte Jim Carrey, dass er die Medikamente weder illegal erworben hat, noch seine Freundin damit versorgte.

Außerdem weist Jim Carrey auf die beiden Abschiedsbriefe hin, aus denen ganz klar hervorgeht, dass er im Leben von Cathriona der wichtigste Mensch war und sie ihn als ihre Familie angesehen hat. So bat sie den Schauspieler darum, ihren Haushalt aufzulösen und ihre Beerdigung zu planen.