Auch James Van der Beek wurde Opfer sexueller Belästigung

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James Van Der Beek wurde als aufstrebender Schauspieler sexuell belästigt | PRPhotos.com

Cara Delevingne, Angelina Jolie, Gwyneth Paltrow und viele mehr berichteten von ihren Begegnungen mit Harvey Weinstein. Der Filmproduzent nutzte offenbar über Jahrzehnte seine Machtposition aus, um von jungen Schauspielerinnen sexuelle Gefälligkeiten einzufordern. Doch sexuelle Belästigung betrifft längst nicht nur Frauen. Bisweilen werden auch Männer von Triebtätern befummelt, wie der Fall James Van Der Beek zeigt.

Der Schauspieler („CSI: Cyber“) machte auf Twitter reinen Tisch. „Ein älterer, mächtiger Mann grabschte mir an den Hintern. Als ich viel jünger war, verwickelten sie mich in unangemessene, sexuelle Konversationen.“

Es ist das erste Mal, dass er sich mit diesem Thema der Öffentlichkeit anvertraut. „Ich verstehe die Scham, Machtlosigkeit und das Unvermögen, jemanden zu verpfeifen. Es eine mächtige Dynamik, die man unmöglich überwinden kann.“

Gleichzeitig nimmt er die Frauen in Schutz, die all die Jahre den Mund gehalten haben.

„Jeder, der Frauen dafür verurteilt, dass sie geschwiegen haben, sollte sich in diese Lage versetzen. Das gilt auch für diejenigen, die es abtun als ‚Jungs sind eben Jungs‘. Was Weinstein vorgeworfen wird, ist kriminell. Was er eingestanden hat, ist inakzeptabel – in jeder Branche. Ich applaudiere jedem, der sich geäußert hat.“

Van Der Beek ist kein Einzelfall: Auch Terry Crews betroffen

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PRPhotos.com

Selbst gestandene Kerle wie Terry Crews sind nicht gefeit vor sexuellen Übergriffen. Der „Brooklyn Nine-Nine“-Star hatte erst letztes Jahr ein unschönes Erlebnis mit einem hochrangigen Hollywood-Executive, der ihm auf einer Party in den Schritt griff.

„Ich sprang zurück und sagte, ‚Was machen Sie da?'“, twitterte Crews Anfang der Woche. „Meine Frau war dabei und wir schauten ihn an, als wäre er ein Verrückter. Er grinste nur wie ein Idiot zurück. Ich wollte ihm direkt in seinen Arsch treten, aber dachte darüber nach, wie die Sache aufgefasst werden würde.“

Crews malte sich schon die Überschriften aus: „‚Schwarzer, 110 Kilo Mann zertrampelt Hollywood-Boss‘. Nur hätte ich es nicht mehr lesen können, weil ich im Gefängnis gelandet wäre. Also gingen wir einfach.“

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