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Stars & Sternchen

Jennifer Lopez auf 40 Millionen Dollar verklagt!

aktualisiert: 10. Juni 2014 14:56

Das kann teuer werden für Jennifer Lopez! Denn ein Hotel auf der Insel Zypern verklagt die Sängerin auf 40 Millionen Dollar, weil Jennifer Lopez einfach das geplante Konzert abgesagt hat.

Das lag allerdings nicht daran, dass sie keine Lust auf den Auftritt hat. Jennifer Lopez hat einfach Angst vor negativer Kritik. Denn das Konzert sollte im türkischen Teil von Zypern stattfinden.

Damit hätte sie dann demonstriert, dass sie auf Menschenrechte pfeift und Militaristen unterstützt. Denn der nördliche Teil von Zypern ist besetzt und der Inselstaat seit 1974 geteilt. Doch nur die Türkei erkennt die Türkische Republik Nordzypern an.

Deswegen gibt es natürlich viel Streit. Wer mehr davon wissen möchte sollte bei Wikipedia vorbeischauen, sonst wird das hier ja noch eine Geschichtsstunde 😉

In nur einer Woche hat eine Facebookseite 20.000 Mitglieder bekommen – die alle gegen das Konzert von Jennifer Lopez in dem Cratos Premium Hotel sind.

Und bei ein paar Onlineprotesten wäre es sicher nicht gelbieben. Deswegen hat das Team um Jennifer Lopez beschlossen das Konzert abzusagen.

Doch die Gage wurde schon gezahlt und das Konzert sollte am 24. Juli stattfinden, also schon nächste Woche! Klar dass es jetzt Streit gibt.

Findet ihr es richtig, dass das Konzert abgesagt wurde? Oder hätte Jennifer Lopez trotzdem auftreten sollen? Schließlich war der Vertrag schon unterzeichnet und alles geplant. Und dass Zypern geteilt ist und Probleme hat ist auch nicht erst seit gestern bekannt.

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6 Kommentare

  1. Beginnen wir erst einmal damit, dass "Doch nur die Türkei sieht die Türkische Republik Nordzypern an.", nicht der deutschen Grammatik entspricht. "Doch nur die Türkei ERKENNT die Türkische Republik Nordzypern an." ….diese kleine Korrektur ist kostenlos. Nächstes mla kostet das was ;).

    Back to topic.

    Leider muss man hier kurz in die Geschichte zurückgreifen um zu verstehen, dass unser J-Lo-Püpi vielleicht die ein oder andere Unterrichtsstunde nicht hätte fehlen solle.

    Das türkische Millitär intervenierte 1974 in Zypern, nachdem durch den Putsch griechischer Nationalisten, unterstützt durch die Militärjunta in Griechenland, Massaker und Vertreibungen unter der türkischen Bevölkerung Zyperns stattgefunden hatten. Nach mehreren Verhandlungen der Schutzmächte Zyperns (Griechenland und Türkei), die keine zu keinen Ergebnis geführt hatten und die Übergriffe der Griechen auf türkische Zivilisten anhielt, landeten türkische Truppen auf der Nordhälfte der Insel und richtet dort eine Schutzzone ein.

    Darauf hin wurde durch die westlichen Staaten ein Embargo gegen die Türkei verhängt, durch jene Staaten, die zuvor den Massakern der griechischen Faschisten zugeschaut hatten.

    Die Insel blieb dennoch geteilt.

    Im Mai 2004 sprachen sich überweltigende Mehrheit Türken auf Zypern für einen erneuten Zusammenschluss beider Inselhäflten, nach dem Plan des damaligen UN-Generalsekräters Kofi Annan, in einer Abstimmung aus.

    Die griechen Stimmten dagegen.

    Fälschlicher Weise wird dieses Ereignis, was eine große Schmach für die Griechen darstellt, gegenwärtig inform einer gemeinen, drangsalierenden Millitärmacht dargestellt, die 1974 nichts anderes zu tun hatte, als ein arme kleine Insel zu überfallen, deren liebevolle griechische Bevölkerung niemandem ein Haar gekrümmt hatte.

    Und jetzt zu J-lo.

    Es ist durchaus nachvollziehbar, dass sie sich nicht eine politische Auseinandersetzung hineinziehen lassen möchte und sich lieber raus hält.

    ABER…. dann, soll sie bitte auch geistlose und typisch amerikanische, menschenrechtsheuchleriche Kommentare vermeiden, wenn sie schon ihre Klappe auf macht.

    Bringe wir die Sache auf den Punkt. Sie gehört weder zur intellektuellen Elite, noch kann sie sonst irgendeine politische Bildung vorweisen. Sie ist halb Sängerin/halb Schauspielerin, eine Künstlerin, die zur Unterhaltung dient und nur dafür bezahlt wird.

    Das denken und reden sollte sie lieber anderen überlassen.

  2. Gut so, das J.Lo verklagt wird! Es wäre ein Konzert gewesen, was vertraglich vereinbart wurde und kein politisches Geständnis ihrerseits. Wie auch immer der Kommentar von Bismark entspricht der Wahrheit. @ promicabana, lasst bitte Wikipedia aus dem Spiel! Das ist einfach keine seriöse Quelle für solche geschichtlichen Ereignisse.

  3. Ich denke auch so, Jennifer & Co sollten sich vorher überlegen, was sie machen. Der Konflikt gibt es nicht seit gestern. Auch wenn das eine falsche Entscheidung war, was natürlich jedem passieren kann, sollte Jennifer jetzt die Konsequenzen tragen.

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