Regisseur Paul Feig will Gleichberechtigung vertraglich regeln

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Paul Feig möchte in seinen Filmen Gleichberechtigung und setzt diese nun vertraglich fest | Twitter

Paul Feig spricht nicht nur über Gleichberechtigung, er sorgt auch dafür, dass sie wirklich durchgesetzt wird! Der Regisseur will für all seine zukünftigen Filme eine Klausel in den Vertrag nehmen, die bei den Castings für kleinere Rollen für eine Balance zwischen Männern und Frauen sorgen soll.

„Ich finde, dass wir diese Dinge in Stein meißeln sollten, damit sich auch jeder daran hält“, erklärte er gegenüber ,The Associated Press‘.

In den letzten Jahren drehte Paul Feig einige Filme, in denen starke Frauen die Hauptrollen spielten. So war er unter anderem für „Spy: Susan Cooper Undercover“, „Taffe Mädels“, „Brautalarm“ und die Neuauflage von „Ghostbusters“ verantwortlich.

Vor einem Jahr sprach er mit ,Variety‘ über die Reaktionen, als man bekanntgab, die Ghostbusters erneut zum Leben zu erwecken, diesmal jedoch mit Frauen. „Wenn du so eine Ankündigung machst, dann ist die erste Welle von Reaktionen überwiegend positiv. Jeder freut sich und du denkst dir: ,Das ist großartig‘. Dann kommt die zweite Welle und du denkst dir: ,Oh mein Gott. Das ist die ekelhafteste, frauenfeindlichste Scheiße, die ich jemals in meinem Leben gesehen habe‘.“

Dass er tatsächlich von Menschen zu hören bekam, dass er mit diesem Film ihre „Kindheit ruiniert“ hätte, kann Paul Feig einfach nicht verstehen.