PETA kritisiert Disney für Affen am „Fluch der Karibik 5“-Set

Tiere haben an Filmsets nichts zu suchen!

Affen gehören in den Urwald und nicht ans Filmset. Mit dieser eindringlichen Botschaft attackiert die Tierschutzorganisation PETA Disney und Produzent Jerry Bruckheimer, die zuließen, dass zwei Kapuzineräffchen für die Dreharbeiten von „Fluch der Karibik 5“ gequält wurden.

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Barbossas Äffchen war wohl am Set in Australien speiübel | Disney Enterprises

Laut eines Berichtes der britischen Boulevardzeitung ‚The Sun‘, fand die britische Schauspielerin Kaya Scodelario es total lustig, dass eines der Äffchen ständig inmitten der Szenen erbrechen musste.

Sie sagte, „Er hatte einen sehr kleinen Magen und als wir auf dem Boot drehten, schoss es wie ein Projektil aus ihm heraus, was irre komisch war.“

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Kaya Scodelario konnte herzhaft über das Leid der Tiere lachen | Disney Enterprises

PETA ist verständlicherweise stinksauer, auch weil sie Disney schon vor den Dreharbeiten 2015 gewarnt hatten, echte Lebewesen als „Haustiere“ von Barbossa (Geoffrey Rush) zu nehmen. Die Affen wurden damals extra von den USA nach Australien überführt.

„Tote Männer erzählen keine Märchen, aber Berichte von Kapuzineräffchen, die unkontrolliert erbrechen und einen Makeup-Artisten am ‚Pirates of the Caribbean‘-Set beißen, sprechen für sich“, erklärte PETA-Vizepräsidentin Colleen O’Brien. „PETA ruft die Filmproduzenten dazu auf, sich zu informieren, dem modernen Zeitalter Computer-generierter Bilder beizutreten und aufzuhören, sensible Wildtiere vor die Kamera zu zwingen.“

Die Organisation argumentiert, dass die „komplexen physischen und psychologischen Bedürfnisse“ der Tiere am Filmset nicht gestillt werden können. „Hollywood muss die Lektion lernen, dass es einfach keinen sicheren oder humanen Weg gibt, ein wildes Tier dazu zu zwingen, vor einer Kamera zu performen.“

Ende Mai kam „Pirates of the Caribbean: Salazars Rache“ in die Kinos. Aktuell stehen $337,3 Millionen auf der Einnahmenuhr.