Barack Obama isst von Bär verschmähten Fisch

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Barack Obama erkundete gemeinsam mit Bear Grylls Alaska | Instagram

Normalerweise wird Barack Obama als Präsident der USA von Spitzenköchen verwöhnt. Doch als er nun gemeinsam mit Bear Grylls die Natur Alaskas entdeckte, war sein Koch ein Bär. Und die können ja bekanntlich nicht kochen. Als gab es nur das, was das Tier zurückgelassen hat – ein angebissener Lachs.

Das klingt zwar nicht sehr lecker, aber in der Show „Running Wild with Bear Grylls“ geht es nun einmal nicht darum, die Natur auf komfortable Weise zu erkunden. In der aktuellen Staffel Michelle Rodriguez zum Beispiel eine Maus, die in dem Urin der Schauspielerin gekocht wurde! Und damit nichts verkommt, trank sie am Ende sogar ein Schlückchen dieser Brühe.

Die Episode mit dem Präsidenten flimmert zwar erst irgendwann später in diesem Jahr über die Bildschirme, doch ein erster Ausschnitt – der mit dem Fisch – wurde seinem Volk bereits präsentiert.

Dass der Bär den Fisch nicht essen wollte, konnte Obama gar nicht verstehen. „Warum hat der Bär diesen Lutscher nicht aufgegessen? Das sieht aus wie ein nettes Stück Fisch“, wandte er sich an den Survival Experten. Der erklärte, dass die Tiere nur die fettesten Teile des Fisches wie die Eier, das Gehirn und die Haut verputzen.

Die beiden Männer kochten sich die Überreste und obwohl Obama das Mahl als lecker bezeichnete, scherzte er, „Es wäre nett gewesen, wenn wir dazu einen Cracker gehabt hätten“.

Auch wenn Bear Grylls in den Augen von Präsident Obama nur ein „mittelmäßiger Koch“ ist, fand er seinen Ausflug nach Alaska aus zwei Gründen wirklich super. „Zum ersten, weil ich nicht im Büro bin und zum zweiten, weil ich keinen Anzug trage.“

Die Reise nach Alasksa machte Barack Obama übrigens nicht ohne Hintergedanken. Die drei Tage wollte er ausnutzen, um aus erster Hand zu erfahren, wie sich der Klimawandel auf sein Land auswirkt.