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Das unglaubliche Cannabis-Imperium von Mike Tyson

Mike Tyson hat ein bewegtes Leben hinter sich. Als Boxer feierte er einen Erfolg nach dem anderen, sein Privatleben war immer wieder von Kontroversen, Rückschlägen und persönlichen Tragödien geprägt. Nach dem Ende seiner Karriere im Ring musste Tyson Insolvenz anmelden, obwohl er für manche Kämpfe mehr als 30 Millionen US-Dollar kassiert hatte. Es folgten Verhaftungen wegen Schlägereien und Drogenmissbrauch und ein Aufenthalt in einer Entzugsklinik.

Heute ist Iron Mike laut diversen Promi News ein erfolgreicher Geschäftsmann und verdient sein Geld mit Cannabis. Auf seiner eigenen Ranch zieht er nicht nur Hanfsamen zu prächtigen Pflanzen heran. Er will dort außerdem einen riesigen Cannabis-Vergnügungspark eröffnen. Das Geschäft läuft offensichtlich gut.

Cannabis von der Tyson-Ranch

150 Kilometer nördlich von Los Angeles, in der Nähe des Sequoia National Park, liegt die Kleinstadt California City. Mike Tyson hat hier Großes vor. Vor einem Jahr kaufte er vor den Toren der Stadt ein 160 Hektar großes Grundstück und machte daraus die Tyson Ranch. Die Hälfte des Landes widmet er dem Anbau von feinstem Cannabis.

Die Sorten, die er dort kultivieren lässt, tragen Namen wie Knockout O.G. und Tyson Cookie. Im warmen Klima Kaliforniens dürfte es möglich sein, mithilfe von Autoflowering Hanfsamen mehrere Ernten im Jahr einzufahren. Die Produkte werden im ganzen Bundesstaat in den sogenannten Dispensaries verkauft. Auch in Nevada und Oklahoma hat Tyson Ranch schon einige Abnehmer.

Große Pläne für die Zukunft

Aber das ist nicht der einzige Grund, warum der ehemalige Boxweltmeister in das Grundstück investiert hat. Denn seine Cannabismarke lief auch schon vorher prächtig. Schätzungen zufolge soll er rund eine Million US-Dollar damit verdienen – im Monat. Der Erfolg reicht ihm aber noch nicht, er hat größere Pläne.

Tyson möchte ein echtes Cannabisimperium aufbauen. Dazu soll ein Schulungszentrum gehören, in dem Bauern lernen können, wie sie Cannabis anbauen und neue Sorten züchten. Auch Touristen sollen auf die Ranch kommen. Mit einem Luxushotel und einem Luxus-Campingplatz will Tyson eine zahlungskräftige Klientel anlocken. Sie können von den Produkten der Ranch kosten und dabei höchsten Komfort und die kalifornische Sonne genießen.

Zum geplanten Vergnügungspark sind bislang zwar nicht viele Details bekannt. Allerdings soll er unter anderem eine der längsten Wasserattraktionen der Welt beherbergen. Als ob all das noch nicht genug wäre, möchte Tyson zudem noch dem berühmten Musikfestival Coachella Konkurrenz machen: Einmal im Jahr soll seine Ranch als Freiluftbühne für eine eigene Musikveranstaltung dienen.

Er tut es aus Überzeugung

Tysons Begeisterung für Cannabis ist nicht nur auf seinen Geschäftssinn zurückzuführen. Der 54-Jährige ist selbst überzeugter Marihuana-Konsument. Und als Unternehmer sitzt er direkt an der Quelle. Wenn man seinen Worten Glauben schenken darf, nutzt er das voll und ganz aus. 2019 erzählte er während eines Podcasts, dass er gemeinsam mit seinem Team jeden Monat Cannabis im Wert von 40 000 US-Dollar raucht.

Ob er da nicht ein wenig übertreibt? Irgendwie ist es schwer vorstellbar, dass er bei einem solchen Cannabiskonsum noch Zeit für seine Geschäfte übrighat. Vielleicht war das Ganze auch nur ein Marketinggag. Aber tatsächlich zeigen heutzutage sehr viele Fotos Tyson mit einem Joint im Mund. Er ist ganz offensichtlich mit Herz und Seele bei der Sache.