Rihanna: Mit „Man Down“ gegen Vergewaltigungen

Rihanna Billboard Music Awards 2011
Rihanna | PR Photos

Rihanna hat mit ihrem neuen Musikvideo zu „Man Down“ ein echtes Tabu gebrochen. Darf ein gefeierter Star, vor allem für Teenager, in seinem Video einen Menschen erschießen?

Elternverbände laufen Sturm, viel Entrüstung um Nichts im seltsamen Amerika. Jetzt hat sich Rihanna in einem Radiointerview bei „BET 106 & Park“ noch einmal erklärt, obwohl das Thema eigentlich jetzt endlich mal durch sein müsste.

„Ich mag es nicht, einfach nur Videos zu machen“, sagte Rihanna. „Ich liebe es, eine Erfahrung zu machen und das ist Kunst mit einer Botschaft.“ Die Botschaft ist Vergwaltigung, was nicht alle Menschen verstehen (wollen).

„Offensichtlich ist der Charakter kein kaltblütiger Killer. Es muss etwas so Anstößiges sein und wir entschieden uns für eine ernste Sache, vor denen Leute Angst haben, sie anzusprechen. Vergewaltigungen passieren auf der ganzen Welt und direkt in deinem Zuhause und wir machen damit weiter, es zu überspielen und vorzugeben, es würde nicht passieren.“

Rihanna sagt klipp und klar, dass sie gegen jegliche Art von Gewalt ist, auf das Thema musste sie aber trotzdem aufmerksam machen, das geht nur in dem man schockt.

„Ich persönlich entschuldige keine Gewalt oder Morde. Ich wurde in der Vergangenheit misshandelt und ihr seht mich nicht umherrennen und Leute umbringen, in meiner knappen Zeit. Ich möchte einfach, dass Mädchen vorsichtig sind.“

Geklärt? Botschaft angekommen.

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