Matt Damon: Michael Douglas ist ein guter Küsser

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Matt Damon Luciana Barroso Promised Land Los Angeles Premiere

Matt Damon & Luciana Barroso | PR Photos

Matt Damon (42) gab dem Männermagazin ‚Playboy’ ein ausführliches Interview und widmete sich auch ausführlich dem Thema Schwulsein, da er in seinem neuen TV-Film „Behind the Candelabra” einen Homosexuellen spielt. Außerdem verriet er, dass Michael Douglas (68) ein wirklich guter Küsser war.

Douglas der privat mit Catherine Zeta-Jones verheiratet ist, spielt in dem Film die Rolle des ausschweifend lebenden Showtalents Liberace, der sich in der Öffentlichkeit stets gegen die Vorwürfe wehrte, er würde auf Männer stehen. Es hätte damals seiner Karriere geschadet und so konnte er sich nicht vollends ausleben.

„Wir haben beide viele schwule Freunde und wir wollten es nicht versauen oder Scheiße erzählen”, sagte Damon. Obwohl es die natürlichste Sache der Welt war. Ich musste aus einem Pool kommen, rüber zu Michael gehen und beginnen, ihn zu küssen. Und es ist nicht so , als ob ich ihn nur einmal küssen musste. Wir zogen es wie eine Football-Taktik auf.”

„Michael war ein wundervoller Küsser. Meine Bedenken bekamen weniger Bedeutung, als wir einmal drehten. Die Dynamik zwischen den Männern war komplex und interessant. Liberace war sehr stark und wurde vererht. Ein großartiger Entertainer, der $50.000 pro Woche für seine Show in Las Vegas bekam. Scott war viel jünger und wuchs in Pflegeheimen auf, also gab es viel zu spielen”, so der Schauspieler weiter.

Hilfe holte sich Matt Damon bei Heath Ledger, der ihm seinen Trick verriet, wie er als Hetero-Mann solche unangenehmen Szenen spielte. „Er sagte, ‚Also, Kumpel…ich habe eine halbe Kiste Bier in meinem Trailer getrunken.’ Ich fing an zu lachen und er sagte, ‚Nein, das ist mein Ernst.'”

Einige Leute werden den Film als nicht so schön empfinden, mutmaßt der Familienvater. Diesen Leuten entgegnet er aber, „Es ist HBO – sie können den Kanal wechseln.”

Zum Schluss äußerte sich Damon auch noch zu den dummen (früheren) Gerüchten, der Familienvater wäre selbst schwul. „Ich bestritt diese Gerüchte nie, weil ich angegriffen wurde und meine schwulen Freunde nicht verletzen wollte – als wäre Schwulsein eine verdammte Krankheit. Es brachte mich in eine merkwürdige Position. Die ganze Sache war einfach widerlich.”