Kristen Stewart: „Twilight“-Erfolg lastete wie Ziegelsteine auf dem Cast

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Robert Pattinson und Kristen Stewart im ersten „Twilight“-Film 2008 | Foto: Summit

Kristen Stewart hat in einem neuen Interview mit der ‚Toronto Sun‘ gesagt, dass der Erfolg der „Twilight“-Saga schwer auf den Schauspielern lastete.

Es war schlichtweg nicht absehbar, was nach dem Release des ersten Teils passieren würde. Dass die noch relativ unbekannten Darsteller von heute auf morgen zu Superstars mutieren, auf Postern die Kinderzimmer schmücken werden und verrückte Fans sich die Gesichter der Charaktere auf ihren Rücken tätowieren lassen.

„Ich las das Script für Twilight, als ich und Jesse [Eisenberg] an Adventureland arbeiteten. Und ich bemerkte noch gar nichts. Eigentlich das glatte Gegenteil.“ Sie dachte, dass es ein kleines Projekt ist. Drehen, abhaken, zum nächsten Casting gehen.

„Ich dachte, dass wir tun könnten, was auch immer wir wollten, dass wir niemals ein Sequel machen würden. Und dann verwandelte sich das urplötzlich in etwas…es passierte absolut über Nacht. Es war ein riesiger Schock für das System. Nicht nur persönlich. Die ganze Produktion und jeder beteiligte Schauspieler wurde von einer Tonne Ziegelsteine getroffen.“

Der Nachteil des Ruhms ist ganz klar der Verlust der Privatsphäre und persönlichen Freiheit. Doch Kristen Stewart will sich nicht auf die negativen Begleiterscheinungen konzentrieren. „Ich bekomme so viel Freude und Stimulation aus dem, was ich tue. Es wäre dumm, sich auf die Tatsache zu konzentrieren, dass ich nicht mehr ins Einkaufszentrum gehen kann.“

Kristens neue Komödie „American Ultra“ startet am 15. Oktober 2015 in den deutschen Kinos.