ESC 2013: Cascada fand 21. Platz “super schade” – Bilder + Video vom Auftritt

Enttäuschung beim Eurovision Song Contest in Malmö

7 Kommentare
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Cascada: Auftritt beim ESC 2013 | Dennis Stachel (EBU)

Die Fernsehnation hatte sich sicher mehr erhofft von Cascada und ihrem Auftritt beim ESC 2013 (Eurovision Song Contest) im schwedischen Malmö. Deutschland landete mit dem Song „Glorious” nur auf einem unglaublich schlechten Platz 21, obwohl die Performance richtig gut war. Europa stimmte leider anders ab und so zog auch Frontfrau Natalie Horler ein ernüchterndes Resümee nach der Show.

„Ich habe es super erlebt, ich kann nichts anderes sagen. Es war die geilste Woche meines Lebens, meiner Karriere. Gerade auf der Bühne, die Halle war am Toben. Ich glaube, wir sind alle echt überrascht und wir haben natürlich ein ganz anderes Feedback die ganze Zeit bekommen”, erklärte sie noch in der Nacht bei einer Liveschalte aus Schweden.

„Ich finds super schade, aber ich hab auch die ganze Woche gesagt, man steckt da nicht drin. Man weiß nicht, wie die Leute voten und ich finds natürlich sehr sehr schade. Aber ich hoffe, ihr habt alle super Spaß gehabt und ihr habt mir ein ganz tolles Gefühl gegeben.”

Cascada rockte vor 11.000 Zuschauern die Halle und interagierte auch mit den Fans, was man von vielen anderen Acts nicht behaupten konnte. Woran es scheiterte? Vielleicht an den unterschiedlichen Geschmäckern in den Ländern oder daran, dass sich die meisten Oststaaten erneut gegenseitig die Punkte zuschanzten?

„Ach, es ist schon so weit alles gut gewesen. Man macht immer kleine Fehlerchen, aber man hofft ja immer, dass die keiner mitbekommt. Ich glaube nicht, dass die Chartplatzierung oder die Platzierung damit zu tun hat, aber wie gesagt, die Halle hat Spaß gehabt, wir haben Spaß gehabt und man kanns nicht erklären. Ich hoffe einfach, dass ich morgen trotzdem mit einem guten Gefühl aufwache.”

„Ich hab’ schon jetzt Bock, einen Sekt zu trinken. Ich war jetzt die letzten Monate unheimlich brav, um mich auf diesen Contest vorzubereiten. Jetzt möchte ich mich mit meinem Team zusammensetzen und was trinken. Ich werde diesen Contest immer ganz, ganz warm im Herzen behalten, weil es so toll war.”

Wer sich den Auftritt von Cascada beim ESC 2013 noch einmal anschauen will, der kann das jetzt tun. Hier kommt „Glorious” in der Euro-Version…

  • TwiMom

    Wenn man mit einem Song antritt, der dem letzten Siegertitel verdammt ähnelt, darf man sich über schlechte Platzierungen nicht wundern. Ich finde, Deutschland hat zu recht dermaßen vergeigt. Mein Favorit war Dänemark….schöner Song und nettes Mädel. :-)

    • Manya

      Das war auch meine Meinung.

  • Rudi

    Muss man sich wundern über Platz 21?
    Die Zuschauer sehen es einfach als eine Kopie vom letztem Jahr an wo Euphoria gesungen wurde.
    Klingt halt gleich und Songkopien kommen immer schlecht an und werden mit wenig Punkten bestraft.
    So hart wie es ist aber das sind die Fakten!!

  • DieEule

    Der Titel war eine billige Kopie vom Vorjahressiegersong und damit kann man eben nicht punkten! Dazu kommt, dass die Show von N. Hitler aufgesetzt wirkte und sie überheblich rüberkam. Und die Ankündigungen eines internationalen Stars – sorry, bis zum Vorentscheid hatte ich von Cascada noch nie etwas gehört! Solange wir solche Interpreten ins Rennen schicken, müssen wir uns über diese Platzierung nicht wundern!
    Glückwunsch nach Dänemark!!!

    • DieEule

      N. Horler soll das heißen, das Worterkennungsprogramm hat den Namen verändert und ich kann das nicht korrigieren! Sorry!

    • Schulzrudi

      Stimme ich zu.Find das die Erwartungen seitens der deutschen Teilnehmer jedes Jahr
      immer zu hoch gesteckt werden.Wie heißt es doch:
      Die Leichen werden erst nach dem Krieg gezählt!

  • Adana33

    ich hatte nie den Eindruck, dass der Song eine Kopie von Loreen ist. Wenn man ganz genau zuhört hat z. B.Russland fast die selbe Melodie von Sarah Connors – Skin on Skin.
    Die Sängerin hat die ganze Halle gerockt. Sie wurde nicht beurteilt durch Leistung sondern hat von vornherein den Stempel auf die Stirn bekommen. Fakt ist man kann es auch ziemlich genau nehmen. Der Sieger titel ist auch Braveheart….also mal butter bei den fischen lassen :-) Sie hat Deutschland sehr gut vertreten und hatte von vornherein keine Chance weil die Menschen (leider) sehr überherrlicht sind. Obwohl ihr das alles bewusst war – denke nicht das das spurlos an jemanden vorbei geht – hat sie sich gestellt. Ich bin mir auch ziemlich sicher, da ein politischer Faktor auch seinen Hintergrund hat.